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Der Abgrund unter jedem Grund
Lyrik der Gegenwart | Band 68
Boško Tomašević

Erstveröffentlichung 05 2017 | 88 Seiten | Einband Softcover
ISBN 978-3-902864-72-7 | Preis EUR 15,00 [Reihe | Lyrik der Gegenwart]

Der Abgrund unter jedem Grund
Eine Art 'negative Dialektik' setzt sich durch diese immer fragmentarisch wirkenden, zuweilen förmlich zu Sprach-Brocken verkürzten Texte fort. Wie Sentenzen sehen diese zuweilen aus; dann wieder wie Aphorismen, oftmals mit philosophischen Anklängen. Doch weder sind es Sentenzen noch Aphorismen und philosophiert wird auch nicht. Da sind genuine lyrische Gebilde /.../
Das Unabweisbare an diesen Gedichten ist die in ihnen kompromisslos artikulierte Endgültigkeit: 'am Tag Weltendes / ist Blüte dort/ wo es uns nicht mehr gibt'. Diese Gedichte sind erschreckend schön; sie sind darin schön, dass sie nicht schön tun.
Dieses Buch ist eine erklärbare Tatsache. Eine Tatsache die jener, der dieses liest, jetzt ausspricht. Sie ist der Abgrund, der sich unter jedem festen Grund auftut. Shakespeare, Vergil, Dante, die Tore des Westens, Nordens, Ostens und Südens haben sie erlebt. Und der Inhalt eines Heftchens von Versen eines Mannes, der darüber mit der Gabe des Zufalls und des Geistes spricht.

Der Autor
Geboren 1947 in Bečej (Wojwodina, Ex-Jugoslawien), ist Autor und Universitätsdozent. 2006 erhielt er die österreichische Staatsbürgerschaft. Zwischen 1990 und 2006 hielt er Vorlesungen aus Literaturtheorie, Poetik, Hermeneutik und literarischer Epistemologie an den Universitäten Freiburg im Breisgau, Göttingen, Nancy, Innsbruck, Wien und Berlin.
Eckpunkte seines dichterischen Werkes sind die eleatische metaphysische Reflexion, das postmodernistische intertextuelle Gespräch mit der europäischen Dichtertradition und die geistigen Aspekte des Dichtungsaktes selbst. In letzter Zeit thematisiert Tomašević immer mehr seine eigene Lebenserfahrung als Erlebnis der Verbannung, als ein Reden über die Vertreibung in die Heimatlosigkeit, und er versteht das Dichten emblematisch als Sprengung des Nahen, das "keinen Ufern gewidmet ist".
Mitglied der Europäischen Akademie für Wissenschaft, Kunst und Literatur (Paris), Mitglied des französischen und österreichischen P.E.N., wie auch der Société des Gens de Lettres de France (Paris) und des Österreichsichen Schriftstellerverbandes (Wien).Lebt als freier Autor in Wien.
Publikationen
Das Buch über René Char (2015).
Risse (2015).
Heiteres Wissen über das Scheitern (2015).
Das Vergessen, zum welchem wir werden (2016).




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